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Text in Leichter Sprache

Der katholische Kirchen-Chor von St. Gallus wurde 75 Jahre alt.
Deshalb gab es im Jahr 1979 ein Fest.
Bei dem Fest hatten die Menschen eine Idee.
Die Menschen wollten eine Reihe von Veranstaltungen machen.
Die Veranstaltungen sollten in der Flörsheimer Barockkirche sein.
Die Kirche ist sehr schön.
Und die Orgel in der Kirche ist sehr gut.
Deshalb wollten die Menschen Konzerte in der Kirche machen.

Der Förderer-Kreis Musik Main-Taunus e.V. organisiert die Konzerte.
Der Verein wurde 1980 gegründet.
Am 9. November 1980 war das erste Konzert.

Die Gallus-Konzerte sind eine Konzert-Reihe.
Das heißt:
Es gibt mehrere Konzerte.
Die Konzerte sind in der St.-Gallus-Kirche.
Die St.-Gallus-Kirche ist eine Barockkirche in Flörsheim.
Die Kirche ist sehr schön.
Und die Akustik in der Kirche ist sehr gut.
Das heißt:
Man kann die Musik in der Kirche sehr gut hören.

Die Gallus-Konzerte gibt es seit 1980.
Die Gallus-Konzerte sind ein kulturelles Angebot im Main-Taunus-Kreis.
Das heißt:
Die Gallus-Konzerte sind ein Angebot für Kultur im Main-Taunus-Kreis.
Bei den Gallus-Konzerten gibt es immer wieder neue Musikveranstaltungen.
So soll es mehr Kultur im Main-Taunus-Kreis geben.

Viele Menschen aus dem Main-Taunus-Kreis gehen zu den Gallus-Konzerten.
Deshalb fühlen sich die Menschen mit ihrer Region verbunden.

Viele Menschen mögen die Gallus-Konzerte.
Das liegt nicht nur an den Künstlern und Künstlerinnen bei den Konzerten.
Das liegt auch an der St.-Gallus-Kirche selbst.
In der St.-Gallus-Kirche ist die Akustik sehr gut.
Und die Atmosphäre in der St.-Gallus-Kirche ist besonders schön.
Deshalb treffen sich viele Musik-Liebhaber und Musik-Liebhaberinnen in der St.-Gallus-Kirche.

Die Kirche ist wichtig für die Gallus-Konzerte.
Dafür gibt es verschiedene Gründe:

  • die Akustik
  • der schöne Raum.

Aber auch die Orgel ist wichtig.
Die Orgel in der St.-Gallus-Kirche in Flörsheim am Main ist 300 Jahre alt.
So alte Orgeln gibt es nur selten im Rhein-Main-Gebiet.
Es gibt nur eine ältere Orgel in Deutschland.
Die Orgel ist in der Kirche St. Valentinus in Kiedrich im Rheingau.
Es gibt noch ein paar andere alte Orgeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Das sind ungefähr 12 Orgeln.
Diese Orgeln sind mittelgroß oder klein.

Die ältesten Teile von der Orgel in der St.-Gallus-Kirche sind von Johann Jakob Dahm.
Er war ein Orgel-Bau-Meister aus Mainz.
Er hat von 1660 bis 1727 gelebt.
Zum Beispiel:
Das Gehäuse von der Orgel ist mit Gold verziert.
Und es gibt noch einige Register von früher an der Orgel.
Johann Jakob Dahm hat die Orgel für das Karmeliter-Kloster in Frankfurt gebaut.
1809 wurde die Kirche verkauft.
Das war wegen der Säkularisation.
Seitdem steht die Kirche in Flörsheim.

Mehr Infos zu den Gallus-Konzerten finden Sie auf www.gallus-konzerte.de.

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Gallus-Konzerte

Während eines Festaktes zum 75-jährigen Bestehen des katholischen Kirchenchores von St. Gallus im Jahr 1979 entstand die Idee einer Veranstaltungsreihe in der Flörsheimer Barockkirche. Vielen Festgästen waren das wunderbare Ambiente des Kirchenraumes und die hervorragende Akustik sowie die hochwertige Barockorgel aufgefallen. Der Gedanke, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen und zukünftig regelmäßig mit Konzerten zu bespielen, führte schließlich zur Konzertreihe der Gallus-Konzerte. Der Fördererkreis Musik Main-Taunus e.V., verantwortlich als Veranstalter der Konzertreihe, wurde 1980 gegründet. Am 9. November 1980 fand offiziell das erste Gallus-Konzert statt.

Grundgedanke und Absicht der Konzertreihe war und ist es bis heute, die architektonisch wie akustisch gleichermaßen geeignete Flörsheimer Barockkirche zu einem Ort interessanter musikalischer Ereignisse zu machen und damit für das Main-Taunus-Gebiet ein kulturnah konzentriertes musikalisches Forum zu schaffen. Die Gallus-Konzerte haben sich seit 1980 als anspruchsvolle und eigenständige kulturelle Initiative im Main-Taunus-Kreis etabliert. Sie prägen die kulturelle Landschaft und tragen somit zu einer „Vertrautheit“, einer Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region bei. Dass die Gallus-Konzerte sich so großer Beliebtheit erfreuen, ist nicht nur mit den auftretenden Künstlern zu erklären, sondern die Wirkung der Konzerte ist zentral an die St.-Gallus-Kirche selbst und deren eigene Atmosphäre gebunden: Ihre Akustik und ihr Ambiente sind zu einem nicht unerheblichen Teil dafür verantwortlich, dass die Kirche zu einem Treffpunkt für Musikliebhaber geworden ist.

Aber nicht die Akustik und der schöne barocke Kirchenraum allein machen die Bedeutung der Kirche aus, auch die Orgel spielt eine große Rolle bei der Durchführung der Gallus-Konzerte. Kulturhistorisch bedeutende Instrumente wie die Orgel der St.-Gallus-Kirche in Flörsheim am Main, die eine 300-jährige Geschichte aufweisen kann, sind nicht nur in der Orgellandschaft des Rhein-Main-Gebiets selten. Neben der ältesten spielbaren Orgel Deutschlands in der Kirche St. Valentinus in Kiedrich/Rheingau zählen dazu knapp ein Dutzend mittelgroßer und kleinerer Orgeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Orgel der Flörsheimer St.-Gallus-Kirche geht in ihren ältesten Teilen wie zum Beispiel dem Gold verzierten Gehäuse und einigen erhaltenen Registern auf den Mainzer Orgelbaumeister Johann Jakob Dahm (1660-1727) zurück, der diese Orgel ursprünglich für das Frankfurter Karmeliterkloster anfertigte. Im Zuge der Säkularisation wurde die Orgel 1809 dann nach Flörsheim verkauft.

Mehr Informationen zu den Gallus-Konzerten finden Sie auf www.gallus-konzerte.de.