Orte des Gedenkens
Synagoge / Synagogengasse
Text in Leichter Sprache
Zur Geschichte
Es gab schon im 17. Jahr-Hundert einen Betsaal.
Ein Betsaal ist ein Raum zum Beten.
Der Betsaal war von 1656 bis 1672 in einem jüdischen Privathaus.
Das Haus war an der Stelle von der heutigen Gast-Stätte Kartoffel-Stube.
Die Gast-Stätte ist vor der Gallus-Kirche.
1672 brannte das Haus ab.
Brandenburgische Soldaten haben das Haus angezündet.
Die Soldaten sind durch Flörsheim gegangen.
Danach gab es wahrscheinlich einen anderen Betsaal in einem jüdischen Privathaus.
Seit dem Anfang vom 18. Jahr-Hundert wollten die Juden aus Flörsheim eine Synagoge bauen.
1710 haben sie ein Grundstück gekauft.
Das Grundstück war 56 qm groß.
Auf dem Grundstück wurde eine Synagoge gebaut.
Die Synagoge war innen rund 39 qm groß.
Die Synagoge wurde am Sabbat Nachamu im Jahr 1718 eingeweiht.
Das war am 13. August 1718 oder am 16. Aw 5478.
1852 gab es ein Feuer in der Synagoge.
Man konnte das Feuer löschen.
Aber alte Urkunden sind verbrannt.
Zum Beispiel ist das Memorbuch von der Gemeinde verbrannt.
Am Sabbat Nachamu im Jahr 1918 hat man die Synagoge gefeiert.
Die Synagoge wurde da 200 Jahre alt.
Der Bezirks-Rabbiner Dr. Adolf Kober aus Wiesbaden war bei der Feier dabei.
1927 wurde die Synagoge renoviert und wieder eingeweiht.
Beim November-Pogrom wurde die Synagoge zerstört.
Das war am 10. November 1938 um etwa 11:30 Uhr morgens.
National-Sozialisten kamen zur Synagogen-Gasse.
Viele National-Sozialisten waren Mitglieder von der Rüsselsheimer SA
Ein Flörsheimer hat die National-Sozialisten angeführt.
Einer von den SA-Leuten kletterte auf das Dach von der Synagoge und nahm den David-Stern weg.
Der Gebets-Raum von der Synagoge wurde kaputt gemacht.
Der Tora-Schrein wurde aus der Wand gerissen.
Am Nachmittag kam ein SA-Mann mit einer Schul-Klasse zur Synagoge.
Die Schüler machten die Synagoge noch mehr kaputt.
1939 wurde die Synagoge verkauft.
Und die Synagoge wurde abgerissen.
Heute gibt es nur noch eine Mauer von der Synagoge.
Die Mauer ist in der Synagogen-Gasse.
Die Mauer ist an einem Gemeinde-Haus.
1947 hat der Bürger-Meister von Flörsheim gesagt:
Die Synagoge wurde im Zweiten Welt-Krieg durch Brand-Bomben zerstört.
Das war falsch.
Seit 1968 gibt es einen Gedenk-Stein für die Synagoge.
Auf dem Gedenk-Stein steht:
Hier stand von 1718 bis 1938 die Synagoge von der jüdischen Gemeinde Flörsheim am Main.
Zur Erinnerung an den 250. Jahres-Tag von dem Bau und an den 30. Jahres-Tag von der Zerstörung dieses Gottes-Hauses hat die Bürgerschaft von der Stadt am 9. November 1968 diesen Gedenk-Stein gesetzt.
Zustand
Das Synagogen-Wärter-Haus ist ein Haus.
In dem Haus hat früher der Synagogen-Wärter gewohnt.
Der Synagogen-Wärter hat auf die Synagoge aufgepasst.
Die Synagoge ist eine Kirche für Juden und Jüdinnen.
Das Haus wurde 2001 vermietet.
Jetzt wohnen Menschen in dem Haus.
Die Süd-Wand von der Synagoge wurde repariert.
An der Wand sind Bilder und ein Text.
Der Text ist aus der Bibel.
Der Text heißt:
Psalm 29.
Der Text wurde freigelegt.
Das heißt:
Man kann den Text jetzt wieder sehen.
Die Wand hat einen Schutz vor dem Wetter bekommen.
Der Schutz ist aus Glas und Metall.
Die Wand wird gerade sauber gemacht.
Und der Wetter-Schutz wird sauber gemacht.
Das machen:
- die Landes-Denkmal-Pflege Hessen
- Schloss Biebrich
- die Terra Flörsheim.
Terra Flörsheim ist der Besitzer von der Anlage.
Der Text von Psalm 29 ist von David.
Leopold Zunz hat den Text übersetzt.
Der Text heißt:
Psalm von David.
Spendet dem Ewigen, Söhne der Mächtigen, spendet dem Ewigen Ehre und Triumph.
Spendet dem Ewigen seines Namens Ehre, bücket euch vor dem Ewigen im heiligen Schmucke.
Die Stimme des Ewigen erschallt über den Wassern, der Gott der Ehre donnert, der Ewige über mächtigen Wassern.
Die Stimme des Ewigen erschallt mit Macht, die Stimme des Ewigen mit Majestät.
Die Stimme des Ewigen zertrümmert Zedern, und es zertrümmert der Ewige die Zedern des Libanon;
und lässt sie hüpfen wie Kälber, Lebanon und Schirjon wie junge Re'emim.
Die Stimme des Ewigen wirft zuckende Feuer-Flammen.
Die Stimme des Ewigen macht erbeben Wüste, erbeben macht der Ewige die Wüste Kadesch.
Die Stimme des Ewigen macht zittern die Eichen, und entblättert die Wälder, und in seinem Palaste spricht Alles: Ehre!
Der Ewige thronte bei der Flut, und es thronet der Ewige als König immerdar.
Der Ewige gibt Macht seinem Volke, der Ewige segnet sein Volk mit
Öffnungs-Zeiten
Man kann es nur von der Synagogen-Gasse sehen.
Man kann es durch ein Fenster in der Mauer sehen.
Es ist frei zugänglich.
Veranstaltungen
Jedes Jahr gibt es eine Mahnwache.
Die Mahnwache erinnert an den November-Pogrom 1938.
Namen an der Synagogen-Mauer erinnern
Geschichte
2001 hat man überlegt:
Wie kann man an die Opfer von der Shoa denken?
Die Shoa war ein Völker-Mord.
Die Nazis haben viele Juden und Jüdinnen umgebracht.
Das war in der Zeit von 1933 bis 1945.
Man hat verschiedene Ideen gehabt.
Zum Beispiel:
- Stolpersteine
- ein Denkmal
- Namens-Tafeln an der Wand von der alten Synagoge.
Eine Synagoge ist ein Gebets-Haus für Juden und Jüdinnen.
Man hat sich für die Namens-Tafeln entschieden.
Alle Mitglieder von der jüdischen Gemeinde in Flörsheim haben eine Namens-Tafel bekommen.
Die Mitglieder sind durch die Nazis gestorben.
Die Namens-Tafeln sind aus Bronze.
Bronze ist ein Metall.
Die Tafeln sind an der Außen-Wand von der alten Synagoge.
Öffnungs-Zeiten
You can go there.
Veranstaltungen
Jedes Jahr gibt es eine Mahnwache.
Die Mahnwache erinnert an den November-Pogrom 1938.
* Der Text über die Geschichte von der Synagoge ist von der Internet-Seite von Alemannia Judaica.
Alemannia Judaica ist eine Arbeitsgruppe.
Die Arbeitsgruppe erforscht die Geschichte von den Juden in Süd-Deutschland und in der Nähe von Süd-Deutschland.
Die Internet-Seite ist: www.alemannia-judaica.de
Beitrag in der Ausgabe
Zur Geschichte
Einen Betsaal gab es bereits im 17. Jahrhundert. Er befand sich von 1656 bis 1672 in einem jüdischen Privathaus, das sich an der Stelle der heutigen Gaststätte "Kartoffelstube" vor der Galluskirche befand. 1672 brannte dieses Haus jedoch ab, nachdem es von brandenburgischen Truppen auf dem Durchmarsch durch Flörsheim angezündet wurde. Vermutlich wurde in der Folgezeit ein anderer Betsaal in einem jüdischen Privathaus eingerichtet.
Seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts bemühten sich die Flörsheimer Juden um den Bau einer Synagoge. 1710 konnte vom Mainzer Domkapitel ein 56 qm großes Grundstück erworben werden, auf dem in den folgenden Jahren eine Synagoge mit der Innenraumfläche von rund 39 qm erstellt wurde. Sie ist am Sabbat Nachamu des Jahres 1718 (13. August 1718 = 16. Aw 5478) eingeweiht worden. 1852 brach in der Synagoge ein Brand aus, der jedoch gelöscht werden konnte. Freilich sind alte Urkunden, vor allem das Memorbuch der Gemeinde, dabei zerstört worden.
Am Sabbat Nachamu des Jahres 1918 (20. Juli 1918 = 11. Aw 5678) wurde das 200jährige Bestehen der Synagoge in Anwesenheit des Bezirksrabbiners Dr. Adolf Kober aus Wiesbaden feierlich begangen. 1927 wurde die Synagoge umfassend renoviert und erneut eingeweiht. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge am 10. November 1938 zerstört. Um die Mittagszeit dieses Tages kamen gegen 11.30 Uhr Nationalsozialisten, darunter viele Mitglieder der Rüsselsheimer SA unter Anführung eines Flörsheimers zur Synagogengasse. Einer der SA-Leute kletterte auf das Dach der Synagoge und entfernte den Davidstern. Der Gebetssaal wurde völlig demoliert, der Toraschrein aus seiner Verankerung gerissen. Am Nachmittag führte ein SA-Mann eine Schulklasse der Riedschule zur Synagoge. Die Schüler setzten das Werk der Verwüstung fort. 1939 wurde das Synagogengebäude verkauft und wenig später abgebrochen.
Von der ehemaligen Synagoge steht heute noch eine Außenmauer in der Synagogengasse (Südmauer), weil diese mit dem angrenzenden Gemeindehaus verbunden war. 1947 wurde durch den damaligen Flörsheimer Bürgermeister fälschlicherweise berichtet, die Synagoge sei durch Brandbomben während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden. Seit 1968 erinnert ein Gedenkstein an die Synagoge mit der Inschrift: "Hier stand von 1718-1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde Flörsheim am Main. Zur Erinnerung an den 250. Jahrestag der Errichtung und anlässlich der 30. Wiederkehr des Tages der Zerstörung dieses Gotteshauses wurde von der Bürgerschaft der Stadt am 9.11.1968 dieser Gedenkstein gesetzt." *
Zustand
Das ehemalige Synagogenwärterhaus wurde 2001 zu Wohnzwecken vermietet. Die Reste der Synagoge (Südwand) wurden restauriert, die Wandmalereien mit dem Psalm 29 wurde freigelegt und durch eine Glas- und Metallkonstruktion vor Verwitterung geschützt. Aktuell werden die Wand und der Wetterschutz durch die Landesdenkmalpflege Hessen, Schloss Biebrich, und die Terra Flörsheim (Eigentümer der Anlage) gereinigt. Der Text des Psalms 29 (übersetzt von Leopold Zunz) lautet: "Psalm von David. Spendet dem Ewigen, Söhne der Mächtigen, spendet dem Ewigen Ehre und Triumph. Spendet dem Ewigen seines Namens Ehre, bücket euch vor dem Ewigen im heiligen Schmucke. Die Stimme des Ewigen erschallt über den Wassern, der Gott der Ehre donnert, der Ewige über mächtigen Wassern. Die Stimme des Ewigen erschallt mit Macht, die Stimme des Ewigen mit Majestät. Die Stimme des Ewigen zertrümmert Zedern, und es zertrümmert der Ewige die Zedern des Libanon; und lässt sie hüpfen wie Kälber, Lebanon und Schirjon wie junge Re'emim. Die Stimme des Ewigen wirft zuckende Feuerflammen. Die Stimme des Ewigen macht erbeben Wüste, erbeben macht der Ewige die Wüste Kadesch. Die Stimme des Ewigen macht zittern die Eichen, und entblättert die Wälder, und in seinem Palaste spricht Alles: Ehre! Der Ewige thronte bei der Flut, und es thronet der Ewige als König immerdar. Der Ewige gibt Macht seinem Volke, der Ewige segnet sein Volk mit Frieden."
Öffnungszeiten
nur von der Synagogengasse durch ein Fenster in der Mauer zu sehen; frei zugänglich
Veranstaltungen
Jährliche Mahnwache zum Novemberpogrom 1938
Namentliches Gedenken an der Mauer der Synagoge
Geschichte
2001 überlegte man sich, wie man der Opfer der Shoa namentlich gedenken könne. Die Überlegungen reichten von Stolpersteinen über ein Denkmal bis zu Namenstafeln an der Wand der ehemaligen Synagoge. Letztere Idee setzte sich durch. Alle Mitglieder der Flörsheimer jüdischen Gemeinde, die durch die Nationalsozialisten ums Leben kamen, erhielten eine bronzene Namenstafel. Die Tafeln wurden an der Außenwand der ehemaligen Synagoge eingelassen.
Öffnungszeiten
frei zugänglich
Veranstaltungen
Jährliche Mahnwache zum Novemberpogrom 1938
* Der Text zur Geschichte der Synagoge stammt von der Homepage von Alemannia Judaica, der Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum. www.alemannia-judaica.de
Beitrag in der Ausgabe
- DENKMAL HESSEN 2023/01 5.8 MB
des Landesamtes für Denkmalpflege
Jüdischer Friedhof am Wickerbach
Text in Leichter Sprache
Zur Geschichte
Es gab schon sehr früh einen jüdischen Friedhof in Flörsheim.
Der Friedhof war im Jahr 1447 oder 1449.
Man weiß nicht genau:
Wo war der Friedhof?
Vielleicht war der Friedhof an dem Ort von dem neuen Friedhof.
Der neue Friedhof wurde im 17. Jahr-Hundert gebaut.
In der ersten Hälfte vom 17. Jahr-Hundert wurden die Juden aus Flörsheim in Mainz begraben.
1666 wurde ein neuer jüdischer Friedhof in Flörsheim gebaut.
Der neue Friedhof ist bis heute da.
Im Memorbuch von der Gemeinde steht eine Gedenk-Inschrift.
Die Gedenk-Inschrift ist für den neuen Friedhof.
In der Gedenk-Inschrift steht:
Man soll sich für immer an den Herrn aus Dresden erinnern.
Der Herr heißt: Rabbi oder Meister Abraham.
Er ist der Sohn von Abraham Lazarus Löwi aus Flörsheim am Main.
Er hat sich viel Mühe gegeben und viel gearbeitet.
Er hat den Gemeinde-Juden-Begräbnis gekauft und gleich bezahlt.
Flörsheim im Monat Tebet 471 nach der kleinen Zählung, nach dem Christ-Jahr 1670, Monat Februar.
1946 wurde der jüdische Friedhof wieder aufgebaut.
Der jüdische Friedhof wurde in der NS-Zeit fast ganz zerstört.
Es gab nur noch wenige Grab-Steine.
1947 wurde eine Gedenk-Tafel aufgestellt.
Auf der Gedenk-Tafel steht:
Hier ruhen die Angehörigen von der jüdischen Religions-Gemeinschaft von:
- Flörsheim
- Hochheim
- Eddersheim
- Weilbach.
Ihre letzten Frauen, Männer und Kinder wurden unter der Herrschaft von Gewalt umgebracht.
Sie wurden wegen ihrem Glauben und ihrer Rasse umgebracht.
Sie wurden:
- geächtet
- verfolgt
- beraubt
- vertrieben.
Ihr Gottes-Haus wurde zerstört.
Und dieser 600 Jahre alte Gottes-Acker wurde geschändet.
Die Gemeinde Flörsheim hat im Jahr 1946 den Gottes-Acker wiederhergerichtet.
Das soll den Toten ehren und an sie erinnern.
Das soll den Lebenden eine Mahnung sein.
Das soll den Vertriebenen Trost geben.
Und das soll allen Frieden geben!
Der Friedhof hat eine Mauer.
Die Mauer muss repariert werden.
Die Mauer ist ein Denkmal.
Deshalb hat die Stadt mit der Denkmal-Pflege gesprochen.
Und die Stadt hat mit dem Regierungs-Präsidium Darmstadt gesprochen.
Die Stadt hat mit beiden Stellen ausgemacht:
Die Mauer wird repariert.
Das passiert jetzt und in den nächsten Jahren.
Ein Teil von der Mauer ist schon fertig.
Das ist der Teil im Süden von der Mauer.
Dieser Teil wurde im Oktober 2022 fertig.
Ein Teil von der Mauer-Krone war kaputt.
Die Mauer-Krone ist der obere Teil von der Mauer.
Dieser Teil wurde in dem ersten Bau-Abschnitt repariert.
An anderen Stellen drücken Wurzeln von Bäumen die Mauer nach oben.
Dadurch sind große Löcher in der Mauer.
Die Fugen sind auch sehr kaputt.
Und die Fugen sind ausgewaschen.
Ein Pfeiler vom Eingangs-Tor ist durch Wurzeln gekippt.
Im Jahr 2023 hat man weiter an der Mauer gearbeitet.
Man hat an der Ost-Seite von der Mauer gearbeitet.
Danach will man an der West-Seite von der Mauer arbeiten.
Die Mauer ist ein Denkmal.
Und die Mauer ist in einem Natur-Schutz-Gebiet.
Deshalb muss man bei den Arbeiten aufpassen.
Die Arbeiten müssen gut für die Natur sein.
Und die Arbeiten müssen gut für das Denkmal sein.
Auf dem Friedhof gibt es Häuser und Bäume.
Die Häuser und Bäume sollen bleiben.
An der Mauer gab es auch Sachen, die nicht richtig waren.
Diese Sachen hat man weggemacht.
Im Mai 2023 war die Arbeit an der Ost-Seite von der Mauer fertig.
Öffnungs-Zeiten
Verschlossen
Sie wollen den Schlüssel haben?
Dann können Sie den Schlüssel bei der Polizei-Station Flörsheim bekommen.
Oder Sie können den Schlüssel im Ordnungsamt von der Stadt-Verwaltung bekommen.
Ordnungsamt
Rathausplatz 2
65439 Flörsheim am Main
06145 955-120
ordnungsamt@floersheim-main.de
Veranstaltungen
Am Volks-Trauer-Tag legen wir einen Kranz auf dem Friedhof nieder.
Der Kranz ist für den Gedenk-Stein.
*Der Text über die Geschichte von dem jüdischen Friedhof ist von der Internet-Seite von Alemannia Judaica.
Alemannia Judaica ist eine Arbeitsgruppe.
Die Arbeitsgruppe erforscht die Geschichte von den Juden in Süd-Deutschland und in der Nähe.
Die Internet-Seite ist: www.alemannia-judaica.de.
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Zur Geschichte
Ein erster jüdischer Friedhof in Flörsheim wird bereits 1447/49 genannt. Seine genaue Lage ist nicht bekannt (vermutlich im Bereich des im 17. Jahrhundert angelegten Friedhofes). Später (erste Hälfte 17. Jahrhundert) wurden die in Flörsheimer verstorbenen Juden in Mainz beigesetzt. 1666 konnte ein neuer jüdischer Friedhof in Flörsheim angelegt werden, wobei es sich um denselben Friedhof handelt, der bis zur Gegenwart erhalten ist. Eine Gedenkinschrift im Memorbuch der Gemeinde hielt zur Friedhofsanlegung fest: "Man soll gedenken zur Ewigkeit seiner Seele dem Herrn aus Dresden, Rabbi oder Meister Abraham, der Sohn von Abraham Lazarus Löwi in Flörsheim am Main, dass er sich ein starke Mühe und Arbeit geben von wegen Gerechtigkeit den Gemeindejudenbegräbnis zu kaufen und gleich bar bezahlt. Flörsheim im Monat Tebet 471 nach der kleinen Zählung, nach dem Christjahr 1670, Monat Februar."
Die Friedhofsfläche umfasst insgesamt nach den im Laufe der Zeit vorgenommenen Erweiterungen 36,06 ar. Auf dem Flörsheimer Friedhof wurden zunächst auch die Hochheimer Juden (sowie diejenigen aus Eddersheim und Weilbach) beigesetzt, bis diese 1909 einen eigenen Friedhof anlegten.
1946 wurde der in der NS-Zeit fast vollständig abgeräumte Friedhof mit den wenigen noch erhaltenen Grabsteinen wiederhergerichtet (Gedenktafel von 1947 mit der Inschrift: "Hier ruhen die Angehörigen der jüdischen Religionsgemeinschaft von Flörsheim, Hochheim, Eddersheim und Weilbach. Ihre letzten Frauen, Männer und Kinder wurden unter der Herrschaft der Gewalt um ihres Glaubens und ihrer Rasse willen geächtet, verfolgt, beraubt und vertrieben, ihr Gotteshaus zerstört und dieser 600jährige Gottesacker geschändet. Die Gemeinde Flörsheim hat im Jahre 1946 ihn wiederhergerichtet; den Toten, die fern der Heimat starben, zur Ehre und zum Andenken, den Lebenden zur Mahnung, den Vertriebenen zum Trost und Allen zum Frieden! Die Gemeinde Flörsheim am Main.").*
Da die Einfassung des Friedhofs sanierungsbedürftig ist, wurden mit der Denkmalpflege und dem Regierungspräsidium Darmstadt Vereinbarungen zur Sanierung getroffen, die aktuell und in den nächsten Jahren stattfinden wird. Die Sanierung der Friedhofsmauer im südlichen Teil wurde im Oktober 2022 abgeschlossen.
Ein Bereich, in dem die Mauerkrone über eine größere Fläche eingebrochen war, wurde im Zuge dieses ersten Bauabschnittes wiederhergestellt. An anderen Stellen drücken zum Beispiel Baumwurzeln die Mauer nach oben und haben größere Löcher im Mauerwerk verursacht. Die Fugen weisen zudem starke Verwitterungsspuren sowie Auswaschungen auf. Ein Pfeiler des Eingangstores ist durch Wurzelwuchs gekippt.
Im Jahr 2023 wurden die Maßnahme mit dem zweiten Bauabschnitt im östlichen Teil der Anlage fortgesetzt, bevor dann der westliche folgen soll. Ziel ist weiterhin, eine denkmal- und landschaftsverträgliche Konzeption im Einklang mit den naturschutzrechtlichen Behörden sowie des Denkmalschutzes umzusetzen. Die im Friedhof liegenden Bauten und Bäume bleiben dabei erhalten, unfachmännische Einbauten an der Einfriedung wurden entfernt oder in den Ursprungszustand versetzt. Im Mai 2023 konnten die Arbeiten an der Ostseite der Mauer erfolgreich abgeschlossen werden. Sie ist nun repariert und wieder freigelegt.
Öffnungszeiten
Verschlossen
Interessierte können den Schlüssel bei der Polizeistation Flörsheim und/oder im Ordnungsamt der Stadtverwaltung erhalten
Veranstaltungen
Kranzniederlegung am Gedenkstein auf dem Friedhof jährlich am Volkstrauertag
* Der Text zur Geschichte des jüdischen Friedhofs stammt von der Homepage von Alemannia Judaica, der Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum. www.alemannia-judaica.de
Frühneuzeitliche Mikwe (Hauptstraße 55)
Text in Leichter Sprache
Zur Geschichte
Man hat das Bad 1983 wiedergefunden.
Das war bei Renovierungs-Arbeiten.
Renovierungs-Arbeiten heißt:
Man hat etwas neu gemacht.
Und man hat aufgeräumt.
Dann hat man das Bad bis 1988 wieder schön gemacht.
Das war eine private Initiative.
Das heißt:
Menschen haben das Bad privat wieder schön gemacht.
Das Tauchbad ist wahrscheinlich im 17. oder 18. Jahr-Hundert gebaut worden.
Das Tauchbad ist 4,80 Meter tief.
Es gibt eine Treppe aus Stein zu dem Tauchbad.
Die Treppe ist steil.
In der ersten Hälfte vom 19. Jahr-Hundert gab es neue Gesetze für Ritual-Bäder.
Deshalb hat man das Tauchbad nicht mehr benutzt.
Im Mai 1837 wurde ein neues Ritual-Bad gebaut.
Das neue Ritual-Bad war ebenerdig.
Ebenerdig heißt:
Es war auf dem Boden.
Aber man weiß nicht mehr:
Wo ist das neue Ritual-Bad?
Familie Reinelt hat ihr Haus neu gemacht.
Dabei hat die Familie etwas im Keller gefunden.
Es war ein Rahmen aus Beton.
Der Rahmen war geschlossen.
An dem Rahmen waren Griffe.
Die Griffe waren abgebrochen.
Der Rahmen stand in der Mitte vom Keller-Boden.
In dem Rahmen war Bau-Schutt.
Die Familie wollte wissen:
Was ist das?
Deshalb hat die Familie weiter gegraben.
Dabei hat die Familie eine Treppe gefunden.
Ein Nachbar hat der Familie erzählt:
Es soll ein Juden-Bad geben.
Denkmal-Pfleger aus Wiesbaden haben nachgeforscht.
Sie haben ein Dokument gefunden.
Das Dokument ist von 1839.
Das Dokument ist von Ober-Schultheiß Neumann unterschrieben.
In dem Dokument steht:
Es gibt eine Mikwe.
Eine Mikwe ist ein Bad für Juden und Jüdinnen.
Die Mikwe wurde ganz ausgegraben.
Jetzt kann man die Mikwe besuchen.
Öffnungs-Zeiten
Nach Vereinbarung mit Rosemarie Reinelt
Hauptstr.
55, Flörsheim am Main
Telefon: 06145-1480
E-Mail: info@thomasreinelt.de
Internet: www.thomasreinelt.de
Veranstaltungen
Führungen durch Rosemarie Reinelt
* Der Text über die Mikwe ist von der Internet-Seite von Alemannia Judaica.
Alemannia Judaica ist eine Arbeitsgruppe.
Die Arbeitsgruppe erforscht die Geschichte von den Juden in Süd-Deutschland und in der Nähe von Süd-Deutschland.
Die Internet-Seite ist: www.alemannia-judaica.de
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Zur Geschichte
Die Anlage wurde 1983 anlässlich von Renovierungs- und Aufräumungsarbeiten wiederentdeckt und bis 1988 auf Grund einer privaten Initiative restauriert. Das Tauchbad wurde vermutlich im 17./18. Jahrhundert angelegt. Zu dem 4,80 Meter tiefliegenden Tauchbecken führt eine geradlinige steile Steintreppe. Das Bad wurde im Zusammenhang mit den in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert eingeführten Vorschriften der Behörden über die Ritualbad-Anlagen aufgegeben. Im Mai 1837 ist ein neues ebenerdiges Ritualbad angelegt worden, dessen Standort nicht bekannt ist.*
Familie Reinelt fand bei Renovierungsarbeiten einen geschlossenen Rahmen aus Beton mit jeweils gegenüberliegenden Spuren von abgebrochenen Griffen. Der Rahmen stand mittig im Kellerboden und war mit Bauschutt verfüllt. Die Familie wurde neugierig und entschloss sich, weiter auszugraben. Dabei fand sie eine Sandsteinstufe und beim weiteren Graben die nächste, so dass sich eine Treppe vermuten ließ. Ein Nachbar erzählte der Familie, dass er von einem „Judenbad“ gehört hatte. Denkmalpfleger aus Wiesbaden recherchierten den Fall und fanden ein Dokument aus dem Jahre 1839 vom damaligen Oberschultheiß Neumann unterschieben. In diesem Schriftstück ist die Mikwe erwähnt. ("…20-25 Fuß, noch tiefer als der Keller"). Die Mikwe wurde komplett ausgegraben, gegen Einsturz gesichert und zugänglich gemacht.
Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung mit Rosemarie Reinelt
Hauptstr. 55, Flörsheim am Main
Telefon: 06145-1480
E-Mail: info@thomasreinelt.de
Web: www.thomasreinelt.de
Veranstaltungen
Führungen durch Rosemarie Reinelt
* Der Text zur der Mikwe stammt von der Homepage von Alemannia Judaica, der Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum. www.alemannia-judaica.de
Stolpersteine/Stolperschwelle in der Stadt
Text in Leichter Sprache
Der Verein Stolpersteine-Flörsheim e.V. wurde am 30. Oktober 2017 gegründet.
Der Verein ist seit dem 6. November 2017 ein eingetragener gemeinnütziger Verein.
In Flörsheim wurden bisher 4 Mal Stolpersteine verlegt.
Das war an diesen Tagen:
- 15. Mai 2018
- 25. Juni 2019
- 23. Oktober 2020
- 14. November 2022.
Insgesamt wurden bisher 23 Stolpersteine verlegt.
17 von den Stolpersteinen erinnern an jüdische Opfer.
Am 3. November 2023 wurde in Bad Weilbach eine Stolperschwelle verlegt.
Das war ein Freitag.
Wo sind die Stolpersteine?
Und was ist mit den Menschen passiert?
Das können Sie hier lesen.
Sie können auch eine Patenschaft für einen Stolperstein übernehmen.
Hier gelangen Sie zu einer bundesweiten Liste mit Suchfunktion für Stolpersteine.
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Zur Geschichte
Der Verein Stolpersteine-Flörsheim e.V. wurde am 30. Oktober 2017 gegründet und ist seit dem 6. November 2017 ein eingetragener gemeinnütziger Verein.
Bisher fanden vier Verlegungen von Stolpersteinen in Flörsheim statt (15. Mai 2018, 25. Juni 2019, 23. Oktober 2020 und 14. November 2022). Insgesamt wurden bislang 23 Stolpersteine verlegt, davon 17, die an jüdische Opfer erinnern.
Am Freitag, 3. November 2023, wurde in Bad Weilbach zudem eine Stolperschwelle verlegt:
Impressionen der Verlegung am 14. November 2022:
Nähere Informationen zu den Standorten der Stolpersteine und den individuellen Schicksalen finden Sie hier.
Auch können Sie Patenschaften für Stolpersteine übernehmen.
Vor folgenden Häusern in der Altstadt sind Stolpersteine verlegt:
Öffnungszeiten
Frei zugänglich
Veranstaltungen
Stolpersteinverlegungen - Für die Termine zeichnet sich der Verein verantwortlich.
Hier gelangen Sie zu einer bundesweiten Liste mit Suchfunktion für Stolpersteine.
Eine App "Stolpersteine digital" des Landesbeauftragten für politische Bildung von Sachsen-Anhalt ist aktuell in Arbeit. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Denkmal „Gänskippelschorsch“ (Jakob Altmaier)
Text in Leichter Sprache
Zur Geschichte
Am Konrad-Adenauer-Ufer steht ein Relief-Stein.
Ein Relief-Stein ist ein Stein mit einem Bild.
Der Bild-Hauer Joseph Hartmann hat den Stein gemacht.
Joseph Hartmann kommt aus Flörsheim.
Auf dem Stein ist der Gänskippelschorsch.
Gänskippelschorsch ist ein anderer Name für Jakob Altmaier.
Jakob Altmaier war ein Journalist aus Flörsheim.
Er hat in den 1920er Jahren für die Flörsheimer Zeitung geschrieben.
Er hat lustige Kommentare über die Stadt geschrieben.
Warum heißt Jakob Altmaier Gänskippelschorsch?
Um 1900 gab es in Flörsheim viele Gänse.
Jakob Altmaier wurde 1889 geboren.
Er kam aus einer großen jüdischen Familie in Flörsheim.
Jakob Altmaier war Soldat im ersten Welt-Krieg.
Danach lebte er in Frankfurt und Berlin.
Er reiste auch oft ins Ausland.
Jakob Altmaier war Jude und Sozial-Demokrat.
Deshalb wurde er von den National-Sozialisten verfolgt.
Er musste schon 1933 aus Deutschland fliehen.
1948 kam er wieder nach Deutschland zurück.
Der SPD-Vor-Sitzende Kurt Schumacher hat ihn darum gebeten.
Seit 1949 war Jakob Altmaier Abgeordneter im Deutschen Bundes-Tag.
Er war Abgeordneter bis zu seinem Tod 1963 in Bonn.
Jakob Altmaier hat viel für die Beziehungen zwischen Israel und der Regierung Adenauer gemacht.
Jakob Altmaier ist einer von 7 Ehren-Bürgern der Stadt Flörsheim am Main.
Die Stadt Flörsheim hat ihm die Ehren-Bürgerschaft am 14. Januar 1955 gegeben.
Jakob Altmaier ist auf dem jüdischen Friedhof in Flörsheim begraben.
Öffnungs-Zeiten
Frei zugänglich
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Zur Geschichte
Am Konrad-Adenauer-Ufer steht ein Reliefstein (Bildhauer: Joseph Hartmann, Flörsheim). Er zeigt den „Gänskippelschorsch“. Unter diesem Pseudonym schrieb der Flörsheimer Journalist Jakob Altmaier in den 1920er Jahren in der Flörsheimer Zeitung augenzwinkernde Kommentare zum lokalen Geschehen. Die Namensgebung nimmt Bezug auf die Gänsezucht um 1900 in Flörsheim.
1889 in eine große jüdische Flörsheimer Familie hineingeboren, war Altmaier Soldat im ersten Weltkrieg, lebte anschließend u. a. in Frankfurt und Berlin und reiste häufig ins Ausland. Als Jude und Sozialdemokrat war er den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten von Beginn an besonders heftig ausgesetzt, so dass er bereits 1933 emigrierte. 1948 kehrte er auf Bitten des SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher nach Deutschland zurück. Seit 1949 war er bis zu seinem Tod 1963 in Bonn Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Jakob Altmaier war maßgeblich am Aufbau der Beziehungen zwischen Israel und der Regierung Adenauer beteiligt. Altmaier ist einer von derzeit sieben Ehrenbürgern der Stadt Flörsheim am Main. Die Verleihung erfolgte am 14. Januar 1955. Er ist auf dem jüdischen Friedhof Flörsheim beigesetzt.
Öffnungszeiten
Frei zugänglich
Brunnen am Kunstforum Mainturm
Text in Leichter Sprache
Zur Geschichte
Der Brunnen wurde im Jahr 2001 gebaut.
Der Brunnen ist vor dem Mainturm.
Der Mainturm ist ein Gebäude.
Der Mainturm wurde umgebaut.
Jetzt ist der Mainturm ein Kunst-Forum.
Das heißt:
Im Mainturm gibt es Kunst zu sehen.
Das Kunst-Forum heißt: Kunst-Forum Mainturm.
Der Brunnen wurde von Gernot Rumpf gemacht.
Gernot Rumpf ist ein Künstler aus der Pfalz.
Er macht Skulpturen.
Der Brunnen soll an die Geschichte von Flörsheim erinnern.
Die Frage ist:
Was würde man heute in einem Fischer-Netz aus dem Main holen?
Was liegt noch auf dem Grund vom Main?
Was erinnert an die Vergangenheit von Flörsheim?
Am Brunnen gibt es auch einen Leuchter mit 7 Armen.
Der Leuchter soll an das Pogrom 1938 erinnern.
Ein Pogrom ist eine Verfolgung von Juden und Jüdinnen.
Beim Pogrom 1938 hat man Sachen von den Juden und Jüdinnen in den Main geworfen.
Und man hat Bücher von den Juden und Jüdinnen verbrannt.
Öffnungs-Zeiten
Frei zugänglich
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Zur Geschichte
Der Brunnen wurde 2001 im Zusammenhang mit dem Umbau des Mainturms und des angrenzenden Gebäudes zum „Kunstforum Mainturm“ von dem Pfälzer Bildhauer Gernot Rumpf gestaltet. Er erinnert an die Geschichte Flörsheims im Zusammenhang mit dem Fluss (Leitfrage: "Was würde man, wenn man heute ein Fischernetz in den Main würfe, an Relikten der Vergangenheit der Stadt vom Grund des Flusses fischen?“) Am Brunnen findet sich auch ein siebenarmiger Leuchter. Er soll daran erinnern, dass man während des Pogroms 1938 symbolträchtige Gegenstände der Flörsheimer jüdischen Gemeinde in den Main geworfen hat und das Schrifttum der Gemeinde am Main verbrannte.
Öffnungszeiten
Frei zugänglich
Kofferdenkmal am Bahnhof
Text in Leichter Sprache
Zur Geschichte
Der Verein Stolpersteine Flörsheim e.V. hat im Herbst 2021 eine Koffer-Skulptur gebaut.
Die Koffer-Skulptur ist am Flörsheimer Bahnhof.
Die Koffer-Skulptur heißt: DenkMal.
Die Koffer-Skulptur soll an die Juden aus Flörsheim erinnern.
Die Juden mussten während des National-Sozialismus ihre Heimat-Stadt verlassen.
Sie wurden in Deportations-Lager gebracht.
Sie wurden verfolgt und ermordet.
Ihre Reise in den Tod begann immer am Flörsheimer Bahnhof.
Deshalb ist der „ zurückgelassene Koffer “ dort.
Im Koffer ist auch eine Zeit-Kapsel.
Eine Zeit-Kapsel ist ein Behälter.
Die Zeit-Kapsel ist aus Metall.
Die Zeit-Kapsel ist versteckt.
In der Zeit-Kapsel sind Gedanken von Schülern und Schülerinnen.
Die Schüler und Schülerinnen sind von dem Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim.
Die Schüler und Schülerinnen haben über die NS-Opfer in Flörsheim nachgedacht.
Der Künstler Thomas Reinelt hat mit den Schülern und Schülerinnen zusammengearbeitet.
Die Presse hat am 1. Dezember 2021 über die Einweihung berichtet.
Die Schüler und Schülerinnen haben an dem Denkmal mitgearbeitet.
Ihr Lehrer Constantin Mussel hat ihnen dabei geholfen.
Dafür haben sie im Juli 2022 2 Preise bekommen.
Die Preise heißen:
- Welt-Verbesserer-Preis
Der Preis ist vom Land Hessen. - Ehren-Amts-Preis
Der Preis ist vom Main-Taunus-Kreis.
Sie wollen mehr Infos über das Denkmal?
Und Sie wollen mehr Infos über die Einweihung?
Dann können Sie auf die Internet-Seite vom Verein gehen.
Broschüre
Der Verein Stolpersteine Flörsheim e.V. hat eine Broschüre gemacht.
Dabei haben verschiedene Personen mitgeholfen.
Die Personen sind:
- Schüler und Schülerinnen vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium
- das Künstler-Ehe-Paar Reinelt.
Öffnungs-Zeiten
Frei zugänglich
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Zur Geschichte
Der Verein Stolpersteine Flörsheim e.V. hat im Herbst 2021 eine Kofferskulptur am Flörsheimer Bahnhof errichtet. Die Kofferskulptur "DenkMal" soll an die Flörsheimer Juden erinnern, die während des Nationalsozialismus ihre Heimatstadt verlassen mussten, in Deportationslager transportiert, verfolgt und ermordet wurden. Ihre Reise in den Tod begann immer am Flörsheimer Bahnhof weswegen der „zurückgelassene Koffer“ dort seinen Platz gefunden hat.
Vor den Augen verborgen, ist im Koffer zudem eine metallene Zeitkapsel, in der Schülerinnen und Schüler des hiesigen Graf-Stauffenberg-Gymnasiums ihre Gedanken über das Schicksal der Flörsheimer NS-Opfer hinterlegt haben. Der Flörsheimer Künstler Thomas Reinelt hat das Werk mit den Schülern ausgearbeitet.
Die Presse hat am 1. Dezember 2021 über die Einweihung berichtet.
Die am Denkmalprojekt beteiligten Schülerinnen und Schüler wurden mit ihrem Lehrer Constantin Mussel im Juli 2022 für dieses Werk mit dem "Weltverbesserer-Preis" des Landes und dem Ehrenamtspreis des Main-Taunus-Kreises ausgezeichnet.
Broschüre
Der Verein Stolpersteine Flörsheim e.V. hat zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums und dem Künstlerehepaar Reinelt eine Broschüre erstellt.
Öffnungszeiten
Frei zugänglich