Kapellchen in der Bahnhofstraße
Bahnhofstraße
65439 Flörsheim am Main
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Die Kapelle ist ein kleines Haus.
Die Kapelle ist im Stil von der Neuromantik.
Die Kapelle wurde um 1840 gebaut.
Sie wurde aus Sand-Stein gebaut.
Der Sand-Stein kommt aus der Nähe.
Es gab früher eine andere Kapelle am Ober-Tor.
Diese andere Kapelle wurde abgerissen.
Deshalb hat man die neue Kapelle gebaut.
Bis 1927 gehörte die Kapelle der katholischen Kirche.
Dann hat eine Privat-Person die Kapelle gekauft.
Heute gehört die Kapelle der Stadt Flörsheim am Main.
In der Kapelle gibt es schon lange keine Gottes-Dienste mehr.
Das Gebäude ist wichtig.
Es ist eine kleine Kapelle.
Die Kapelle hat ein Glöckchen.
Die Kapelle sieht aus wie alte Grab-Bauten.
Die Grab-Bauten sind aus der Spätantike und Frühchristen-Zeit.
Die Stiftung Marien-Kapelle Flörsheim am Main hat eine Statue in die Kapelle gestellt.
Die Statue zeigt Maria.
Die Statue sieht aus wie die Flörsheimer Madonna.
Die Flörsheimer Madonna ist eine sehr alte Statue.
Sie wurde um das Jahr 1500 gemacht.
Die Flörsheimer Madonna steht im Wiesbadener Landes-Museum.
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Die kleine neuromanische Kapelle wurde um 1840 aus heimischem Sandstein als Ersatz für eine ehemals am Obertor gelegene und bereits abgerissene Kapelle erbaut. Die Kapelle gehörte bis 1927 der katholischen Kirchengemeinde, danach ging sie in Privatbesitz über, heute gehört sie der Stadt Flörsheim am Main. Die Kapelle wird seit langem nicht mehr für sakrale Zwecke genutzt.
Von Bedeutung ist das Gebäude als kleinster Typus einer geschlossenen Kapelle mit Glöckchen, der Formen spätantiker, frühchristlicher Grabbauten zitiert.
Die Stiftung „Marienkapelle Flörsheim am Main“ hat die Kapelle mit der Replik einer mittelalterlichen Madonna geschmückt. Das Original, die „Flörsheimer Madonna”, ist um das Jahr 1500 entstanden und im Wiesbadener Landesmuseum zu sehen.