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Flughafen

Mit Beschluss vom 23. Januar 2017 hat das Bundesverwaltungsgericht im Klageverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Frankfurter Flughafens die Nichtzulassungsbeschwerde der Stadt Flörsheim am Main gegen das Schlussurteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zurückgewiesen. Gegenstand des Schlussurteils waren die Anträge der Stadt auf weitergehenden Schutz der Nachtrandstunden vor Fluglärm und der aktive Schutz vor Wirbelschleppen durch Betriebsbeschränkungen. Mit der Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde ist das Schlussurteil des Verwaltungsgerichtshofs rechtskräftig geworden und der Planfeststellungsbeschluss hat gegenüber der Stadt Flörsheim am Main in allen Teilen Bestandskraft erlangt.

Nach dem Ende des Verwaltungsrechtswegs setzt sich die Stadt Flörsheim am Main aber weiter auf politscher Ebene dafür ein, dass die Interessen der Flörsheimer Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit den Belastungen durch den Flugverkehr bestmöglich gewahrt werden. Zu den politischen Zielen zählen in erster Linie eine verbindliche Begrenzung des Fluglärms durch die Einführung einer wirksamen Lärmobergrenze, sowie eine Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes, so dass die Interessen der Bevölkerung gegenüber denen der Luftverkehrswirtschaft künftig klar den Vorrang genießen.

Die Stadt unterstützt auch den Verein Für Flörsheim e.V. in seiner Arbeit gegen Fluglärm.

Im Sommer 2018 steht die Neubewertung und Fortschreibung des Fluglärmgesetzes aus dem Jahre 2007 an. Die Stadt Flörsheim am Main bittet ihre Bürgerinnen und Bürger, an die Bundesregierung zu schreiben und eine Verbesserung des Fluglärmgesetztes zu fordern. Ein Entwurf für solch ein Schreiben an die Bundeskanzlerin kann hier als PDF- bzw. als Word-Datei heruntergeladen werden.