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Weilbach
Weilbach ist der nördlichste Stadtteil von Flörsheim am Main. Der Ort liegt verkehrsgünstig und verfügt über einen eigenen Anschluss an die Autobahn A 66, was ihm aber auch einiges Verkehrsaufkommen, insbesondere im Berufsverkehr, beschert.
Zum bloßen Hindurchfahren ist Weilbach indes zu schade, ein Aufenthalt lohnt sich allemal. Sehenswert sind der Ortskern mit seinen restaurierten Fachwerkhäusern und dem Weilbacher Glockenspiel, das regelmäßig in Aktion tritt. Ein bedeutendes historisches Bauwerk ist das sogenannte Weilbacher Schloss. Es befindet sich allerdings in privatem Besitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Für Naturfreunde ist ein Besuch in den rekultivierten Kiesgruben mit dem Naturlehrhaus der Gesellschaft zur Rekultivierung der Weilbacher Kiesgrubenlandschaft (GRKW) und dem Regionalparkhaus empfehlenswert. Vom im Jahr 2012 errichteten Regionalparkturm, einer weit sichtbare Landmarke, bietet sich ein grandioses Panorama. Das „Haus des Dichters“, ein auf einem Hügel einer ehemaligen Erddeponie gelegener, von einem Gingkobaumhain umgebener Unterstand, lädt zum Rasten, Verweilen und zur Beschäftigung mit Literatur und Dichtkunst ein.
Weilbach ist infrastrukturell gut erschlossen, vor Ort gibt es zwei Kindertagesstätten und eine Grundschule mit angegliederter Schulkinderbetreuung. Die Weilbachhalle wird als Sporthalle und für Veranstaltungen genutzt. Auch ein verkehrsgünstig gelegenes Gewerbegebiet gehört zu Weilbach.
Zum bloßen Hindurchfahren ist Weilbach indes zu schade, ein Aufenthalt lohnt sich allemal. Sehenswert sind der Ortskern mit seinen restaurierten Fachwerkhäusern und dem Weilbacher Glockenspiel, das regelmäßig in Aktion tritt. Ein bedeutendes historisches Bauwerk ist das sogenannte Weilbacher Schloss. Es befindet sich allerdings in privatem Besitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Für Naturfreunde ist ein Besuch in den rekultivierten Kiesgruben mit dem Naturlehrhaus der Gesellschaft zur Rekultivierung der Weilbacher Kiesgrubenlandschaft (GRKW) und dem Regionalparkhaus empfehlenswert. Vom im Jahr 2012 errichteten Regionalparkturm, einer weit sichtbare Landmarke, bietet sich ein grandioses Panorama. Das „Haus des Dichters“, ein auf einem Hügel einer ehemaligen Erddeponie gelegener, von einem Gingkobaumhain umgebener Unterstand, lädt zum Rasten, Verweilen und zur Beschäftigung mit Literatur und Dichtkunst ein.
Weilbach ist infrastrukturell gut erschlossen, vor Ort gibt es zwei Kindertagesstätten und eine Grundschule mit angegliederter Schulkinderbetreuung. Die Weilbachhalle wird als Sporthalle und für Veranstaltungen genutzt. Auch ein verkehrsgünstig gelegenes Gewerbegebiet gehört zu Weilbach.
Bad Weilbach
Bad Weilbach ist kein eigenständiger Stadtteil sondern gehört als Ortsteil zu Weilbach. Zentraler Punkt ist die Schwefelquelle. Der sogenannte „Faulborn“ wurde bereits vor mehr als 300 Jahren dauerhaft nutzbar gemacht, seine Blüte als Kurbad erlebte Bad Weilbach aber erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Heilwasser aus der Bad Weilbacher Schwefelquelle war begehrt und wurde in Flaschen abgefüllt vertrieben. Im 19. Jahrhundert entstanden die noch heute hervorragend erhaltenen Gebäude des Kurbetriebs. Im Jahr 1860 wurde eine zweite Mineralquelle mit Natron-Lithion-haltigem Wasser erschlossen. Der Kurbetrieb wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eingestellt, weil er unrentabel geworden war. Im Kurhaus eröffnete eine Haushaltungs-Schule.
In der weitgehend einzigartigen geschlossenen Erhaltung eines Kurbades des frühen 19. Jahrhunderts liegt heute die kulturgeschichtliche Bedeutung Bad Weilbachs. Die Kurparkanlage ist sogar nach internationaler Konvention als schutzwürdiges Kulturgut deklariert. Die zum ehemaligen Kurbetrieb gehörenden Gebäude werden heute als Wohnungen genutzt. Die Schwefelquelle und die Natron-Lithion-Quelle sind im Besitz der Stadt Flörsheim am Main und der Öffentlichkeit zugänglich. Rund um die Schwefelquelle wird jedes Jahr an Pfingsten das Bad Weilbacher Brunnenfest gefeiert.
Beeindruckend ist auch die mehr als 150 Jahre alte Platanenallee. Ein Damwildgehege komplettiert die Sehenswürdigkeiten Bad Weilbachs.
In der weitgehend einzigartigen geschlossenen Erhaltung eines Kurbades des frühen 19. Jahrhunderts liegt heute die kulturgeschichtliche Bedeutung Bad Weilbachs. Die Kurparkanlage ist sogar nach internationaler Konvention als schutzwürdiges Kulturgut deklariert. Die zum ehemaligen Kurbetrieb gehörenden Gebäude werden heute als Wohnungen genutzt. Die Schwefelquelle und die Natron-Lithion-Quelle sind im Besitz der Stadt Flörsheim am Main und der Öffentlichkeit zugänglich. Rund um die Schwefelquelle wird jedes Jahr an Pfingsten das Bad Weilbacher Brunnenfest gefeiert.
Beeindruckend ist auch die mehr als 150 Jahre alte Platanenallee. Ein Damwildgehege komplettiert die Sehenswürdigkeiten Bad Weilbachs.