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14.06.2018

Heß setzt bei Kerb auf Sponsoren und Ehrenamtliche

Erster Stadtrat Sven Heß, der sich derzeit auf einer Urlaubsreise befindet, stellt klar, er habe die für Ende Oktober terminierte Flörsheimer Kerb entgegen anderslautender Meldungen nicht offiziell abgesagt.

Richtig sei, dass die Stadt Flörsheim am Main aufgrund der noch ausstehenden Haushaltsgenehmigung keine freiwilligen Leistungen, zu denen auch Zuschüsse zu Heimatfesten wie die Kerb zählten, tätigen dürfe. Dies sei per Gesetz eindeutig festgelegt.

Nach Angaben des Amts für Jugend, Soziales und Kultur, für das der Erste Stadtrat neben der Kämmerei ebenfalls als Dezernent unmittelbar verantwortlich ist, rechnete die Verwaltung mit Gesamtausgaben von voraussichtlich rund 11.100 Euro, würde die Flörsheimer Kerb wie gewohnt von der Stadtverwaltung ausgerichtet. Die Kosten setzten sich zusammen aus 7.700 Euro für Leistungen des städtischen Baubetriebshofes, die zwar formal als Kosten zu werten sind, faktisch aber lediglich verwaltungsintern ohne tatsächlichen Geldfluss verrechnet werden. Dazu kämen 3.400 Euro für verschiedene Dienstleistungen, etwa für einen Sicherheitsdienst, Abfallentsorgung, Ton und Technik, Toilettensäuberung, Versicherungen und Strom. Diesen Aufwendungen gegenüber stünden rund 8.000 Euro an Einnahmen, welche die Stadt Flörsheim am Main aus den Standgebühren der Schausteller erzielen würde.

Erster Stadtrat Sven Heß will nach seinem Urlaub in der kommenden Woche alle an der Flörsheimer Kerb Beteiligten ansprechen und ausloten, wie die Kerb auch ohne städtische finanzielle Beteiligung – etwa durch Sponsoring und erhöhtes ehrenamtliches Engagement – veranstaltet werden könnte.