03.03.2010
AG diskutiert Zukunft der After-Zug-Party
Eine Arbeitsgruppe soll bis zur nächsten Fastnachtskampagne kontinuierlich über Aspekte des Jugendschutzes und der öffentlichen Sicherheit bei der Flörsheimer Fastnacht und insbesondere bei der After-Zug-Party beraten.
Dies ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Vertretern der Polizeistation Flörsheim, der Stadtverwaltung, der Mobilen Beratung Flörsheim und des Flörsheimer Narren Club (FNC).
Im Mittelpunkt der Erörterungen stand die in die Kritik geratene After-Zug-Party, die der FNC am Fastnachtssonntag rund um die Galluskirche organisiert hatte. Die unterschiedlichen Sichtweisen wurden offen dargelegt und diskutiert. Konsens zwischen allen Beteiligten herrschte hinsichtlich der Überzeugung, dass die Fastnacht ein Aushängeschild für Flörsheim am Main sei und dies auch bleiben solle. Gelobt wurde das sehr gute Zusammenspiel zwischen dem vom FNC beauftragten Sicherheitsdienst und der Polizei. Bürgermeister Michael Antenbrink wies darauf hin, dass er nicht aktiv auf ein Ende der After-Zug-Party hinwirken möchte, machte aber zugleich deutlich, dass die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit oberste Priorität habe. Mit dieser Vorgabe wollen sich alle Beteiligten dafür einsetzen, dass auch im Jahr 2011 eine After-Zug-Party stattfinden kann.
Die Teilnehmer der Gesprächsrunde unterstrichen auch die Wichtigkeit der vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz von Jugendlichen vor den Folgen missbräuchlichen Alkoholkonsums, die in diesem Jahr erstmalig vor und während des Fastnachtszuges gemeinsam mit der Mobilen Beratung Flörsheim durchgeführt wurden. Daran soll in kommenden Jahren angeknüpft werden.
Das gemeinsame Treffen der Vertreter von Polizei, Stadtverwaltung, Mobile Beratung und FNC war von zielorientiertem Handeln geprägt. Alle Beteiligten wollen sich auch zukünftig in einem engen Dialog gemeinsam für die Fastnacht in Flörsheim am Main engagieren.