02.02.2010
Vorbereitungen für den Fastnachtsumzug laufen auf Hochtouren
Die Vorbereitungen für den Umzug am Fastnachtssonntag, 14. Februar, laufen bei Polizei, Ordnungsamt und Bauhof auf vollen Touren.
Bevor sich der Lindwurm um 13.31 Uhr in Bewegung setzen kann, müssen Aufstellungsweg und Zugstrecke besonders beschildert werden. Rettungswege für Rotes Kreuz und Feuerwehr werden vorbereitet und mit einer besonderen Beschilderung für die Kraftfahrer deutlich gemacht. Hier gilt dann überall absolutes Haltverbot. Für die Anwohner in den davon betroffenen Straßen stellt dies keine Besonderheit mehr dar.
Der Umzug hat in Flörsheim am Main Tradition und geht seit Jahrzehnten seinen Weg durch folgende Straßen: Eddersheimer Straße – Beethovenstraße – Austraße – Kloberstraße – Riedstraße – Altmaierstraße – Plattstraße – Kloberstraße - Bahnhofstraße – Erzbergerstraße – Wickerer Straße – Eisenbahnstraße – Hochheimer Straße – Grabenstraße – Obermainstraße – Hauptstraße bis zur Einmündung der Hochheimer Straße. Die Auflösung des Zuges erfolgt für Gruppen und Motivwagen in östlicher Richtung über die Untermainstraße – Strohpförtchen – Konrad-Adenauer-Ufer und Artelbrückstraße zur Eddersheimer Straße.
Für den Verkehr wird die Flörsheimer Innenstadt, also der Bereich zwischen Mainbrückenabfahrt, dem Bahnübergang Wickerer Straße sowie mit der Zufahrt aus Richtung Weilbach und Eddersheim ab 12 Uhr für den einfahrenden Verkehr nach Flörsheim gesperrt. Danach können auch die Besucher des Krankenhauses nicht mehr zufahren, sondern müssen einen Parkplatz im Außenbereich nutzen und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen.
Es betrifft aber auch die Bewohner des Innenstadtbereichs selbst: Wer in der Haupt- oder Grabenstraße und ihren Seitengassen, der Erzbergerstraße oder der Kloberstraße, der Plattstraße oder der Eddersheimer Straße wohnt, kann nach 12 Uhr nicht mehr von außen zu seinem Grundstück oder seiner Wohnung fahren.
Die Straßen der Aufstellungsstrecke des Zuges, die Straßen, auf denen sich der närrische Lindwurm bewegt, sowie die Rettungswege sind für den Fastnachtssonntag mit absolutem Haltverbot beschildert. Die in diesen Straßen dann widerrechtlich abgestellten Fahrzeuge werden sukzessive abgeschleppt, um die Sicherheit für Besucher und Zugteilnehmer zu gewährleisten. Die Kosten dafür hat der Verursacher zu tragen.
Die Anwohner der Aufstellungs- und Umzugsstraßen sowie der Rettungswege werden nochmals durch eine Hausinformation über die Erfordernisse in Kenntnis gesetzt.
Das Marienkrankenhaus hat für die Besucher seiner Patienten Hinweiszettel über die Besonderheiten am Fastnachtssonntag ausliegen.
Für das Närrische Maskentreiben am Fastnachtsdienstag gelten ebenso in etlichen Straßen des Innenstadtbereiches Haltverbote. Auch diese Flörsheimer Besonderheit ist Tradition und den Anwohnern hinreichend bekannt.
Der Durchgangsverkehr wird an diesen Tagen in beiden Fahrtrichtungen über die Bürgermeister-Lauck-Straße und Rheinallee geführt.
Die Kräfte des Städtischen Bauhofs werden ihr Möglichstes tun, um die Straßen nach dem Umzug zeitnah von Abfall zu befreien. Auch hier werden die Anwohner gebeten, diese Reinigungsaktion der Stadt zu unterstützen, indem der anfallende Abfall gesammelt und den Reinigungskräften übergeben oder in die Container eingeworfen wird.
Polizeikräfte regeln nach Zugende an den wichtigen Straßenkreuzungen den Verkehr.
Mit Unterstützung Aller werden voraussichtlich ab 21 Uhr wieder normale Straßen- und Verkehrsverhältnisse herrschen.